Serenaden Schlosskirche
Seit 70 Jahren sind wir ein engagierter Mitgestalter von Konzerten in Bayreuth, um Musik als Erlebnis für jede Generation neu und offen erfahrbar werden zu lassen. Sinfoniekonzerte, Kammermusik, Duo- und Solo-Abende sowie Kinderkonzerte organisieren wir mit international bekannten Künstlerinnen und Künstlern auf höchstem Niveau.
Klassik, Musik, klassische Musik, Konzerte, Events, Bayreuth, Kultur, Kunst, Klavier, Streicher, Violine
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© Wolfgang Schmidt
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27.06.2021 · 17 Uhr | DAS ZENTRUM

 

Stuttgarter Kammerorchester /
Nikolaus von Bülow

 

Yu Zhuang: Leitung

Nikolaus von Bülow: Violoncello

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Johannes Brahms: Streichersinfonie nach dem Streichquintett G-Dur op. 111

 

Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur Hob. VIIb:1

 

Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade G-Dur KV 525 »Eine kleine Nachtmusik«

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→ Aufgrund von ordnungsamtlichen Bestimmungen wurde das Konzert in DAS ZENTRUM verlegt. Der Eintritt ist weiterhin FREI!
→ Anmeldungen sind über die Theaterkassen Bayreuth vorzunehmen

© Wolfgang Schmidt
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Das Stuttgarter Kammerorchester

Das Stuttgarter Kammerorchester (SKO), 1945 von Karl Münchinger ins Leben gerufen, entwickelte seit seinen Anfängen eine unverwechselbare Klangkultur und wurde damit zu einem Vorbild für viele weitere Ensemblegründungen. Unter Dennis Russell Davies, dem Ehrendirigenten des SKO, öffnete sich das Orchester gezielt auch für die Musik der Gegenwart. Mit seinem Nachfolger Michael Hofstetter entwickelte der Klangkörper weitere Kompetenz auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis.
Heute, 75 Jahre nach seiner Gründung, steht das Stuttgarter Kammerorchester für die inspirierende Verbindung von Tradition und Pioniergeist. Mit Stuttgart und seiner Heimatregion ist das SKO durch Konzerte, Kooperationen und Projekte eng verbunden und begeistert als musikalischer Botschafter auf Tourneen und Gastspielreisen das Publikum auf der ganzen Welt. Seine umfassende Diskografie zeugt mit hochkarätigen Solisten und handverlesenen Programmen vom Weltrang des Ensembles.
Chefdirigent ist der international gefeierte Violinist und Dirigent Thomas Zehetmair. Künstlerischer Partner des Orchesters ist der renommierte Komponist, Dirigent und Klarinettist Jörg Widmann. Gemeinsam geben sie dem Stuttgarter Kammerorchester als musikalisches Führungsduo neue Impulse bei der Interpretation des breitgefächerten Repertoires vom Frühbarock bis zum 21. Jahrhundert und treten auch als Solisten in Erscheinung. Das Orchester präsentiert sich sowohl als „SKO pur” in seiner Stammbesetzung mit 17 Streichern als auch in sinfonischer Besetzung. Für 2021 konnten erstklassige Künstler wie Heinz Holliger, Pierre-Laurent Aimard, Arabella Steinbacher und Kristian Bezuidenhout als Gäste gewonnen werden. Gastspiele in die führenden Konzertsäle, darunter Concertgebouw Amsterdam, Tonhalle Zürich und Konzerthaus Wien, stehen ebenfalls auf dem Spielplan.
In den „Sternstunden“, der eigenen Konzertreihe des Stuttgarter Kammerorchesters, werden lustvoll Genregrenzen überschritten und programmatische Experimente gewagt. Strawinskys Ballettmusik „Apollon musagète” wird mit Werken und tänzerischen Choreografien aus der Zeit Ludwigs XIV. kombiniert. Nirvana trifft auf Purcell. Zudem zählen die Uraufführungen zweier Auftragskompositionen von Adriana Hölszky und Jazz-Geiger Adam Bałdych zu den Sternstunden im Jahr 2021.
Auf dem sich ständig wandelnden Gebiet der Digitalisierung entdeckt das Stuttgarter Kammerorchester immer neue kreative Felder. Seit 2018 entstehen hier innovative Projekte mit Virtual Reality, Music Games und Hologramm-Konzerten, die das klassische Fundament des Klangkörpers erweitern und dem Publikum neue künstlerische Erfahrungen bieten.
Mit seinem Musikvermittlungsprogramm „SKOhr-Labor” entwickelt das Stuttgarter Kammerorchester seit 2015 partizipative Formate für Kinder und Jugendliche unterschiedlichster Herkunft. Durch maßgeschneiderte Projekte übernimmt das SKO soziale Verantwortung und bereitet den Weg in die Zukunft. Ende 2021 steht beispielsweise eine „Knastoper” mit jugendlichen Straftätern der JVA Adelsheim auf dem Programm, wofür das SKO den Preis „The Power of the Arts“ der Philip Morris GmbH gewonnen hat.
Das Stuttgarter Kammerorchester wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, der Stadt Stuttgart und der Robert Bosch GmbH sowie zahlreichen Projektsponsoren, Mäzenen und Spendern.

© Wolfgang Schmidt
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Nikolaus von Bülow

Nikolaus von Bülow, Cellist, begann seine Instrumentalausbildung im Alter von vier Jahren und studierte bei Gerhard Hamann in Trossingen, Jens Peter Maintz in Berlin und Lynn Harrell in Lübeck. Meisterkurse bei David Geringas, Boris Pergamenschikow, William Pleeth, Thomas Demenga, und Heinrich Schiff ergänzten seine solistische Ausbildung. 2006 schloss er ein „Master’s of Music“-Studium an der Rice University in Houston (USA) bei Lynn Harrell an. Durch die intensive Quartettarbeit im „Bülow-Quartett“ erhielt er zusätzlich Impulse von Kammermusikgrößen wie dem LaSalle Quartett, dem Amadeus Quartett, dem Alban Berg Quartett, dem Bartók Quartett, dem Hagen Quartett und dem Cleveland Quartett. Preise bei nationalen und internationalen Solo- und Kammermusikwettbewerben (z.B. 2. Preis beim Dotzauer-Wettbewerb, Sonderpreise beim Wettbewerb des BDI und beim Reger-Wettbewerb) führten ihn auf die Konzertpodien in Europa und den USA. Als Solocellist musizierte er mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, dem Württemberger Kammerorchester, dem Bach-Collegium Stuttgart und dem Münchner Rundfunkorchester. Seit November 2007 ist Nikolaus von Bülow Solocellist im Stuttgarter Kammerorchester – erst als zweiter Solocellist und seit der Saison 2018/19 in der Position des koordinierten Solocellos. Mit diesem trat er als Solist auf Tourneen durch Indien, China, Thailand, Norwegen, Schweden und Deutschland auf. 2013 erschien eine CD des Stutttgarter Kammerorchesters mit Vivaldi-Konzerten, auf der Nikolaus von Bülow zusammen mir György Bognár, damals Solocellist des SKO, als Solist mit dem Doppelkonzert in g-moll für zwei Violoncelli zu hören ist.

Nächstes Konzert:

The Curious Bards