The Curious Bards
Seit 70 Jahren sind wir ein engagierter Mitgestalter von Konzerten in Bayreuth, um Musik als Erlebnis für jede Generation neu und offen erfahrbar werden zu lassen. Sinfoniekonzerte, Kammermusik, Duo- und Solo-Abende sowie Kinderkonzerte organisieren wir mit international bekannten Künstlerinnen und Künstlern auf höchstem Niveau.
Klassik, Musik, klassische Musik, Konzerte, Events, Bayreuth, Kultur, Kunst, Klavier, Streicher, Violine
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03.08.2021 · 19 Uhr | Kulturkiosk zur Seebühne

 

The Curious Bards
»By Moonlight on the Green«

 

Alix Boivert: Barockvioline & Leitung
Jean-Christophe Morel: Cister
Sarah Van Oudenhove: Viola da Gamba
Louis Capeille: Tripelharfe
Bruno Harlé: Traversflöte / Tin whistle
Gast: Ilektra Platiopoulou, Mezzosopran

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Traditionelle Gesänge in gälischer und keltischer Sprache, Tänze und Balladen, Jigs, Reels und Hornpipes

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→ ca. 75 Minuten ohne Pause

→ Einlass: 18.30 Uhr

→ Im Rahmen der »Bayreuth Summertime« in der Wilhelminenaue

→ Schüler & Studierende zahlen nur 50% im Vorverkauf!

The Curious Bards

Seit 2014 vereint The Curious Bards fünf Musiker in ihrer Liebe zur traditionellen gälischen und keltischen Musik. Alle Mitglieder stammen ursprünglich aus dem Bereich der historischen Aufführungspraxis und erhielten ihre Ausbildung an renommierten Institutionen in Lyon, Paris und Basel. Parallel dazu haben sie langjährige Erfahrung in der Aufführung traditioneller irischer und schottischer Musik.
Das Ensemble möchte einen innovativen und ausführlichen Einblick ins dieses Repertoire bieten, der von intensiver Recherche begleitet wird. Sie sind „Barden“ der heutigen Zeit – neugierig auf Neuentdeckungen und immer offen, ihr Wissen zu erweitern, sowie stets mit höchsten Ansprüchen an ihre Aufführungen.
The Curious Bards wurden 2015 als Young Ensemble in Residency der Cité de la Voix in Vézelay ausgewählt. Ab 2016 waren sie Teil des EEEmerging-Projekts des Festivals Ambronay, das junge Ensembles aus dem Bereich der Alten Musik im Rahmen des Creative Europe Programmes unterstützt.
Im Oktober 2017 veröffentlichte das Ensemble seine erste CD bei Harmonia Mundi in der Reihe Harmonia Nova, und erlangte damit internationale Aufmerksamkeit.

 

Alix Boivert – künstlerischer Leiter:

Unser vorrangiges Ziel ist es, Licht auf ein Musikfeld zu werfen, das heute in Vergessenheit geraten ist: die irische und schottische Musik des 18. Jahrhunderts.
Meine musikwissenschaftliche Recherche hierfür hat mich zunächst für 8 Monate nach Dublin geführt, bevor ich sie in Frankreich fortführte. Die Vielfalt und der musikalische Reichtum, den ich auf diesem Weg entdeckt habe, haben mir die Notwendigkeit für uns als Musiker mit sowohl traditioneller als auch klassischer (Musik-?)Praxis gezeigt, sich der Herausforderung einer aktuellen Interpretation dieser unterschiedlichen Musikstile zu stellen. Zumal diese Musik damals einen wichtigen Teil eines Kulturerbes darstellte, das gegenüber der damaligen englischen Besatzung nicht immer leicht zu verteidigen war.
Unsere Arbeit besteht also darin, zu forschen und auszuprobieren – anhand der Angaben in den damaligen Veröffentlichungen (Verzierungen, Artikulationen, Rhythmik, etc.). Im Moment führen uns diese Hinweise an eine Interpretationsweise, die der heutigen Spielweise traditioneller Musik sehr nahekommt.
Eine weitere Motivation bei diesem Projekt ist natürlich auch der sehr besondere Bezug des Musikers zur traditionellen Musik. Man verspürt diese Tiefe, diese Spiritualität und Selbstaufgabe, die ein zutiefst menschliches Musizieren ermöglichen, das aus einer ganz besonderen Einfachheit resultiert.