Konzert8 Eliot Quartett
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© Thomas Stimmel
© Thomas Stimmel

10. Januar 2020 · 20 Uhr | Das Zentrum · Bayreuth

 

Lea Maria Löffler /
Eliot Quartett

 

Lea Maria Löffler · Harfe

Maryana Osipova · Violine

Alexander Sachs · Violine

Dmitry Hahalin · Viola

Michael Preuss · Violoncello

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Henriette Renié:

Ballade fantastique d’après »Le coeur rélévateur« d’ Edgar Poe

 

Maurice Ravel:

Streichquartett F-Dur op. 35

 

Gabriel Fauré:

Une châtelaine en sa tour op. 110

 

André Caplet:

Conte fantastique d’après »Le Masque de la mort rouge« d’ Edgar Poe

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→ Schulbesuch am Vormittag

→ Einführungsvortrag: 19.30–19.50 Uhr

Lea Maria Löffler / Foto: Rachel Kavanagh
Lea Maria Löffler / Foto: Rachel Kavanagh

Lea Maria Löffler

Die einundzwanzigjährige Lea Maria Löffler begann ihre musikalische Ausbildung mit der Violine im Alter von vier Jahren. Ein Jahr später entdeckte sie ihre Liebe zur Harfe und begann mit dem Unterricht. Zu ihren Lehrern gehören unter anderem Judith Geißler, Silke Aichhorn, Prof. Andreas Mildner und Prof. Mirjam Schröder. Von 2008 bis 2013 studierte sie in der Frühförderklasse der Hochschule für Musik Würzburg und von 2013 bis 2016 im Jungstudierenden-Institut der Hochschule für Musik Detmold das Fach Harfe, das sie seit dem Wintersemester 2016 als Vollstudium bei Prof. Godelieve Schrama fortsetzt. 2018 bis 2019 ist sie Erasmusstudentin in der Klasse von Isabelle Moretti am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris.
Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 erspielte sie sich ein Stipendium, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Zusätzlich wurde sie mit dem Sonderpreis des Verbandes der Harfenisten in Deutschland e.V. ausgezeichnet. 2018 war Lea Maria Löffler Preisträgerin beim Internationalen Harfenwettbewerb der Franz Josef Reinl Stiftung, 2012 beim Internationalen Harfenwettbewerb Félix Godefroid/Belgien und 2010 beim Harfenwettbewerb des Verbandes der Harfenisten in Deutschland e.V.

Seit 2018 wird sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes, seit 2017 von der Dr. Franz Stüsser Stiftung und seit 2015 von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung gefördert, wodurch sie im Herbst 2016 eine Tournee in der Reihe Best of NRW startete. Außerdem erspielte sie sich das Conrad von der Goltz Stipendium der Hochschule für Musik Würzburg und erhielt Förderpreise der Sparkassen NRW und der Hindemith Stiftung.
2010 gab Lea Maria ihr erstes Solokonzert mit Orchester und spielte u. a. mit den Würzburger Philharmonikern und den Bergischen Symphonikern.
Orchestererfahrung sammelte sie im Bundesjugendorchester. Regelmäßige Soloauftritte und Konzertreisen führten sie zu den verschiedensten Konzertsälen im In- und Ausland.
Außerdem tritt Lea Maria im Fernsehen auf und hat mit mehreren Rundfunksendern wie dem BR, dem WDR und dem Deutschlandfunk zusammengearbeitet. Mehrere CDs zeugen von ihrer künstlerischen Arbeit.

Eliot Quartett / Foto: Thomas Stimmel
Eliot Quartett / Foto: Thomas Stimmel

Eliot Quartett

»Ihre Aufführung von Beethovens Op. 132, vor allem des perfekt duchgehaltenen und berührenden langsamen Satzes, war eine der überzeugendsten, die ich gehört habe.«

Alfred Brendel

 

 

Das Eliot Quartett gründete sich im Sommer 2014 und zählt bereits zu den interessantesten und vielversprechendsten Streichquartetten der neuen Generation. Das international besetzte Ensemble – die Mitglieder stammen aus Russland, Kanada und Deutschland – gründete sich in Frankfurt am Main und ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Vor allem im Jahr 2018 machte das Quartett mit einer Bilanz von insgesamt vier Preisen renommierter Wettbewerbe auf sich aufmerksam. So erhielt das Eliot Quartett den 2. Preis beim Mozartwettbewerb Salzburg sowie den 2. Preis beim Melbourne International Music Competition, gewann den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit 3 Sonderpreisen sowie den 1. Preis mit Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von K. Szymanowski beim Karol Szymanowski Competition. Ein weiteres Highlight 2018 war das Debüt im Mozarteum Salzburg im Rahmen der Eröffnungsgala der Mozart – Festwochen des Mozarteum Salzburg. Weitere Konzerte führten das Quartett nach Italien, Spanien, Belgien, Polen und England.
Im November 2018 hatte das Eliot Quartett die Ehre, die Streichquartetttage im Holzhausenschlößchen in Frankfurt am Main zu eröffnen, wo es 2019 als erstes Quartett „in Residence“ eine eigene Konzertreihe gestaltet. In der kommenden Spielzeit freut sich das Quartett ausserdem unter anderem auf ein Gastspiel beim Bachfest Leipzig sowie auf einen gemeinsamen Auftritt mit Alfred Brendel im Rahmen eines Vortrags zu Schuberts Streichquartett D 887 G-Dur bei der Schubertiade in Schwarzenberg.
Seine Künstlerische Ausbildung begann das Eliot Quartett im Master-Studiengang an der HfMDK Frankfurt bei Hubert Buchberger und Tim Vogler sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid in der Meisterklasse von Günter Pichler. Weitere entscheidende Impulse erhält das Quartett in der gemeinsamen Arbeit mit Alfred Brendel. Darüber hinaus sind die vier Musiker Stipendiaten der Villa-Musica Rheinland-Pfalz und arbeiteten in Meisterkursen mit Künstlern wie Valentin Erben, Oliver Wille und dem Mandelring Quartett.
Das Eliot Quartett ist nach dem U.S.-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk „Four Quartets“ inspirieren ließ.

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Feininger Trio