Konzert5_Akademie_Alte_Musik
Seit 70 Jahren sind wir ein engagierter Mitgestalter von Konzerten in Bayreuth, um Musik als Erlebnis für jede Generation neu und offen erfahrbar werden zu lassen. Sinfoniekonzerte, Kammermusik, Duo- und Solo-Abende sowie Kinderkonzerte organisieren wir mit international bekannten Künstlerinnen und Künstlern auf höchstem Niveau.
Klassik, Musik, klassische Musik, Konzerte, Events, Bayreuth, Kultur, Kunst, Klavier, Streicher, Violine
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© Uwe Arens
© Uwe Arens

01.12.2020 · 17.30 + 20.00 Uhr | Das Zentrum

 

Akademie für Alte Musik Berlin
»Stelle Lucide – Warten auf Weihnachten«

 

Roberta Mameli: Sopran

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Evaristo Dall’Abaco:
Concerto Nr. 12 D-Dur aus 12 Concerti a più Istrumenti op. 6

 

Nicola Porpora:
»Stelle lucide« Motette für Sopran, Streicher und Basso continuo

 

Antonio Vivaldi:
Concerto Madrigalesco d-Moll für Streicher u. Basso continuo RV 129

 

Georg Friedrich Händel:
»Gloria in excelsis deo« für Sopran, Streicher und Basso continuo

 

Arcangelo Corelli:
Concerto grosso g-Moll op. 6 Nr. 8 fatto per la notte di natale

 

Antonio Vivaldi:
»Laudate pueri« Psalm 112 f. Sopran, Streicher u. Basso continuo RV 600

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→ Aufgrund der aktuellen Abstandsregeln findet das Konzert nicht wie geplant in der Schlosskirche, sondern im ZENTRUM statt. Dort gibt es zwei Konzerte hintereinander.

→ Beginn Konzert 1: 17.30 Uhr

→ Beginn Konzert 2: 20.00 Uhr

© Uwe Arens
© Uwe Arens

Akademie für Alte Musik Berlin

1982 in Berlin gegründet, gehört die Akademie für Alte Musik Berlin (kurz Akamus) heute zur Weltspitze der historisch informiert spielenden Kammerorchester und kann auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte verweisen.
Ob in New York oder Tokyo, London oder Buenos Aires: Akamus ist ständiger und vielgefragter Gast auf den wichtigsten europäischen und internationalen Konzertpodien. Tourneen führen das Orchester regelmäßig in die USA und nach Asien. Im Kulturleben Berlins ist das Ensemble ein zentraler Pfeiler. Seit über 30 ]ahren gestaltet das Orchester eine eigene Abonnement-Reihe im Konzerthaus Berlin, seit 1994 prägt seine musikalische Handschrift das Barockrepertoire an der Berliner Staatsoper. Mit einer eigenen Konzertreihe ist das Ensemble seit 2012 zudem regelmäßig im Münchener Prinzregententheater zu Gast.

 

Das Ensemble musiziert unter der wechselnden Leitung seiner Konzertmeister Bernhard Forck, Georg Kallweit und Stephan Mai sowie ausgewählter Dirigenten.
Besonders mit René Jacobs verbindet das Ensemble eine enge und langjährige künstlerische Partnerschaft. Die gemeinsame Entdeckerlust führte zu Wiederaufführungen und Neudeutungen zahlreicher Opern und Oratorien, die weltweit Furore machten. Vielfach ausgezeichnet wurden z. B. die Einspielungen von Mozarts Entführung aus dem Serail und Bachs Matthäus- und Johannes-Passion. Internationale Beachtung finden zudem die gemeinsamen Produktionen am Theater an der Wien. Darüber hinaus leiteten in jüngster Zeit Emmanuelle Haim, Bernard Labadie, Paul Agnew, Diego Fasolis, Fabio Biondi und Rinaldo Alessandrini das Orchester.

 

Besonders hervorzuheben ist die kongeniale Kooperation mit dem RIAS Kammerchor, von deren Qualität zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen zeugen. Zudem pflegt das Ensemble eine enge Zusammenarbeit mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks.
Mit international renommierten Solisten wie Isabelle Faust, Alexander Melnikov, Anna Prohaska, Michael Volle und Bejun Mehta arbeitet Akamus regelmäßig zusammen. Gemeinsam mit der Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests entstanden Erfolgsproduktionen wie Dido & Aeneas (Musik von Henry Purcell) und Medea (Musik von Pascal Dusapin).
Aufnahmen des Ensembles wurden mit allen bedeutenden Schallplattenpreisen ausgezeichnet, darunter Grammy Award, Diapason d’Or, Cannes Classical Award, Gramophone Award, Edison Award, MIDEM Classical Award und der Choc de l’année sowie der ]ahrespreis der deutschen Schallplattenkritik.
2006 erhielt das Orchester den Telemann-Preis der Stadt Magdeburg, 2014 die Bach-Medaille der Stadt Leipzig und den ECHO Klassik.

 

Zuletzt erschienen auf CD Bachs Violinkonzerte mit Isabelle Faust, Händels Concerti Grossi op.6, Carl Philipp Emanuel Bachs Oboenkonzerte mit der Akamus-Solooboistin Xenia Löffler sowie die Einspielungen von Bruckners Requiem d-Moll und Haydns Missa Cellensis mit dem RIAS Kammerchor.

© Richard Dumas
© Richard Dumas

Roberta Mameli

Die in Rom geborene Sopranistin Roberta Mameli absolvierte ein Gesangs- und Violinstudium am Nicolini-Konservatorium in Piacenza. Es folgten Meisterkurse mit Bernadette Manca di Nissa, Ugo Benelli, Konrad Richter, Claudio Desderi und Enzo Dara.
Roberta Mameli gastiert regelmäßig an bedeutenden Opernhäusern und Konzerthäusern, darunter das Konzerthaus und Theater an der Wien, Concertgebouw Amsterdam, Cité de la Musique in Paris, Teatro Comunale in Bologna, Maggio Musicale Fiorentino und Teatro La Pergola in Florenz, Auditorium von Lyon, Gran Teatre del Liceu in Barcelona, Teatro Regio in Turin, Victoria Hall in Genf.
Sie arbeitete mit Dirigenten wie Jordi Savall, Daniele Callegari und Christopher Hogwood zusammen, mit Diego Fasolis, Jeffrey Tate, Fabio Biondi, Claudio Abbado, Federico Maria Sardelli, Ottavio Dantone, Ton Koopmann, Ryo Terakado, Jean-Luc Tingaud, Leonardo García Alarcón, Claudio Cavina, Jean-Christophe Spinosi sowie Alan Curtis.

 

Roberta Mameli ist eine gefragte Sängerin für Alte Musik und arbeitet mit verschiedenen Ensembles zusammen, die sich der historisch informierten Aufführungspraxis verschrieben haben wie z. B. Complesso Barocco, Capella Cracoviensis, Accademia Bizantina, Le Concert desNations, La Venexiana, Modo Antiquo, Europa Galante, Stuttgarter Kammerorchester, I Barocchisti, Cappella Mediterranea, L’Arte del Mondo.
Als eine der besten Monteverdi-Interpretinnen ihrer Generation ist sie zu hören in den Partien von Nerone und Poppea (L’Incoronazione di Poppea), Minerva (Il Ritorno di Ulisse in patria) sowie La Musica und Euridice (L’Orfeo).
Sie hatte großen persönlichen Erfolg als Poppea-Sängerin mit Diego Fasolis und der Akademie für Alte Musik Berlin im Jahr 2018 an der Berliner Staatsoper.

 

Roberta Mameli ist in vielen weiteren Barockopern aufgetreten, darunter Purcells Dido und Aeneas (Belinda) und Vivaldis Catone in Utica (Cesare); Händels Orlando (Angelica), Alcina (Morgana), Serse (Atlanta) und Ariodante (Ginevra) beim Drottningholm-Festival; Leonardo Vincis Didone abbandonata (Didone) unter der Leitung von Carlo Ipata und Salieris Scola de‘ gelosi (Ernestina).
Zu ihren Mozart-Rollen gehören Vitellia (La Clemenza di Tito) am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino, Aminta (Il Re Pastore) in La Fenice, Susanna (Le Nozze di Figaro), Donna Elvira (Don Giovanni) und Dorabella (Così fan tutte).
Unter der Leitung von Enrico Onofri trat Roberta in Haydns Isola disabitata als Costanza mit dem Orquesta Barocca de Sevilla und als Zelmira in Armida in Begleitung der Haydn-Philharmonie in Eisenstadt auf.
Sie ist regelmäßiger Gast der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, wo sie mit Melanis Europa sowie Werken von Scarlatti und Bononcini zu erleben war, Wiederaufnahmen erfolgten in Bayreuth und Berlin.

 

Ihre Diskographie enthält L’Incoronazione di Poppea (Naïve), Il Ritorno d’Ulisse in patria von Monteverdi; Artemisia von Cavalli (Glossa); Il Diamante von Zelenka (Nibiru); La Scola de‘ gelosi von Salieri (Sony DHM) und die folgenden Werke von Vivaldi: Teuzzone, Orlando Furioso 1714 (Naïve), Il Farnace, L’Incoronazione di Dario (Dynamic). Außerdem veröffentlichte sie mehrere Soloalben, darunter „Round M: Monteverdi meets Jazz“ (Glossa) und „Anime Amanti“ (Alpha), ausgezeichnet mit dem renommierten Diapason d’Or 2017.
Zu den jüngsten und zukünftigen Projekten gehören Händels Aci, Galatea e Polifemo (Aci) beim Bukarester Georg Enescu-Festival und in der Londoner Wigmore Hall; Mozarts Finta giardiniera (Arminda) in der Produktion der Mailänder Scala im Shanghai Grand Theatre; Rameaus Indes Galantes (Amour/Zaïre) im Grand Théâtre de Genève; Mozarts Clemenza di Tito (Vitellia) an der Oper Angers Nantes; Vivaldis Juditha Triumphans (Vagaus) an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia; Peri’s Euridice (Titelrolle) am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino und die Matthäus-Passion im Tetro Regio Torino unter Alessandro De Marchi.

Nächstes Konzert:

Monet Bläserquintett