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Seit 70 Jahren sind wir ein engagierter Mitgestalter von Konzerten in Bayreuth, um Musik als Erlebnis für jede Generation neu und offen erfahrbar werden zu lassen. Sinfoniekonzerte, Kammermusik, Duo- und Solo-Abende sowie Kinderkonzerte organisieren wir mit international bekannten Künstlerinnen und Künstlern auf höchstem Niveau.
Klassik, Musik, klassische Musik, Konzerte, Events, Bayreuth, Kultur, Kunst, Klavier, Streicher, Violine
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© Irene Zandel
© Irene Zandel

23.02.2022 · 20.00 Uhr | DAS ZENTRUM

 

Sinfonietta Cracovia /
Ramón Ortega Quero

 

Ramón Ortega Quero: Oboe

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Grzegorz Gerwazy Gorczycki:
Ball Polonaise

 

Krzysztof Penderecki:
Drei Stücke im alten Stil für Streicher

 

Feliks Janiewicz:
Divertimento

 

Johann Sebastian Bach:
Konzert für Oboe, Streicher u. Basso continuo C-Dur (nach BWV 1055)

 

Stanisław Moniuszko:
Streichquartett in der Fassung für Streichorchester (Arr.: Jurek Dybal)

 

Karol Szymanowski:
Etüde b-Moll op. 4 Nr. 3

 

Felix Mendelssohn Bartholdy:
Lieder ohne Worte (Arr. für Oboe u. Streichorchester von A. Tarkmann)

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© Steven Haberland
© Steven Haberland

Ramón Ortega Quero

Ramón Ortega Quero gilt als einer der spannendsten Musiker seiner Generation und in seinem Fach zu den weltweit gefragtesten Instrumentalisten. Am Konservatorium seiner Heimatstadt Granada erhielt Ramón Ortega Quero schon früh seine Ausbildung bei Miguel Quirós. Als Zwölfjähriger wurde er ins Andalusische Jugendorchester aufgenommen. Eine wichtige Hürde nahm der Oboist im Jahr 2003, als ihn der Dirigent Daniel Barenboim ins „West-Eastern Divan Orchestra“ aufnahm.
Internationale Aufmerksamkeit als Solist erreichte der junge Spanier erstmals, als er im September 2007 zum Ersten Preisträger beim ARD-Wettbewerb in München ausgerufen wurde. Im Frühjahr 2008 wurde er zum Solo-Oboist des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Chefdirigent Mariss Jansons ernannt und arbeitet dort seitdem regelmäßig mit weltbekannten Dirigenten wie Riccardo Muti, Herbert Blomstedt, Sir Colin Davis, John Eliot Gardiner, Daniel Barenboim oder Bernhard Haitink zusammen.
Ramón Ortega Quero ist auf den wichtigsten Bühnen Europas zu Gast. So konzertierte er in den vergangenen Spielzeiten bei zahlreichen, namhaften Orchestern, darunter das Konzerthausorchester Berlin, das MDR Sinfonieorchester Leipzig, die NDR Radiophilharmonie Hannover, das Sinfonieorchester Basel, das Zürcher Kammerorchester, das Wiener Kammerorchester, das Münchner Kammerorchester, die Kammerakademie Potsdam und dem Sao Paulo Symphony. Mit verschiedenen Kammermusikpartnern (darunter Elena Bashkirova, Kit Armstrong, Mitsuko Uchida, Herbert Schuch und Sebastian Manz) war er in den Konzertsälen von Wien, Salzburg, Baden-Baden, Düsseldorf, Frankfurt, Berlin, Hannover, Valencia, Köln, Vancouver und auf den internationalen Festivals in Gstaad, Jerusalem, den Londoner Proms, dem Lucerne Festival, dem Heidelberger Frühling, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern – bei denen ihm in 2013 der Publikumspreis verliehen wurde -, dem Mozartfest Würzburg und dem Rheingau Musik Festival zu hören. Zu seinen weiteren Partnern gehören unter anderem Janine Jansen, Guy Braunstein und Tabea Zimmermann. Im April 2015 spielte Ramón Ortega Quero die Uraufführung des ihm gewidmeten Oboenkonzerts „Legacy“ des Spaniers Oscar Navarro.
In der Saison 2010/11 war er durch die „European Concert Hall Organisation“, zum „Rising Star“ ernannt worden. 2015/16 gab der junge Oboist unter anderem sein Debut in der New York Carnegie Hall, spielte u.a. mit dem Konzerthausorchester Berlin unter Ivan Fischer, dem Scottish Chamber Orchestra unter Robin Ticciati in Edinburgh und Glasgow sowie mit dem Münchner Kammerorchester und der Kammerakademie Potsdam. Ebenso war er gemeinsam mit dem Taiwan National Symphony Orchstra und der Hong Kong Sinfonietta zu hören.
Die Saison 2017/18 führte ihn unter anderem zu mehreren Konzerten nach Spanien, Finnland und in die Niederlande. Mit dem Bläserquintett variation5, mit dem er im Juni 2017 das gleichnamige Album veröffentlichte ging er anschließend auf Tournee. Höhepunkte der Saison 2020/21 sind Konzerte bei den Slowenischen Philharmonikern, dem Stadtorchester Friedrichshafen und dem Barcelona Symphony Orchestra sowie Recitals in Toronto, Australien und Deutschland.
Bereits für seine Debüt-CD „Shadows“ (SOLO MUSICA) wurde er 2011 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet, 2012 erhielt Ramón Ortega Quero erneut den ECHO Klassik, gemeinsam mit seinen Kollegen Sebastian Manz, Marc Trenel, David Alonso und Herbert Schuch für die Kammermusikeinspielung des Jahres. Weitere Aufnahmen mit sind bei GENUIN gemeinsam mit der Kammerakademie Potsdam sowie der Pianistin Kateryna Titova erschienen. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören „Variation 5“ für Berlin Classics im Jahr 2018 und eine CD von Haydn & Stamitz für Pentatone im Jahr 2020.

© Michal Masior
© Michal Masior

Sinfonietta Cracovia

Die Sinfonietta Cracovia zählt zu den renommiertesten polnischen Klangkörpern und hat sich in ihrer mittlerweile mehr als 20 Jahre währenden Geschichte mit einem breiten Repertoire von Werken für Kammerensembles bis hin zu großer symphonischer Besetzung weit über die Grenzen des Landes hinaus einen herausragenden Namen gemacht.
Seit ihrer Gründung, von Elżbieta und Krzysztof Penderecki unterstützt, hat die Sinfonietta Cracovia mit bedeutenden Musikern zusammengearbeitet, u.a. mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Christoph Eschenbach, Marc Minkowski, Rafael Payare und John Axelrod (Gastdirigent 2001–2009) sowie Solisten wie u.a. Rudolf Buchbinder, Gidon Kremer, Maxim Vengerov, Mischa Maisky, Tabea Zimmermann, Rainer Honeck, Daniel Ottensamer, Xavier de Maistre und Martin Grubinger.
Dabei entstanden Aufnahmen für Fernsehender und Labels wie BBC, Arte, Channel Classics und Sony Classical.
Das zeitgleich mit der politischen Wende entstandene Orchester versteht sich als künstlerisches Zeichen für ein weltoffenes, modernes Polen, das seine alte Orchestertradition mit international renommierten Musikern und Musikerinnen auf höchstem Niveau weiterführt.
Seit 2014 fungiert Jurek Dybał als Generaldirektor und Künstlerischer Leiter. Neben seiner Tätigkeit als Chefdirigent der Sinfonietta Cracovia arbeitet Jurek Dybał regelmäßig mit Orchestern wie u.a. dem Wiener Kammerorchester, dem Concerto Köln, dem Tschechischen National-Sinfonieorchester, dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks, der Sinfonia Varsovia sowie den Philharmonischen Orchestern von Breslau, Posen und Danzig zusammen.
Unter der Leitung von Jurek Dybałs erfolgten Gastspiele in China, Frankreich, Deutschland, Finnland den Niederlanden und Tschechien. Darüber hinaus macht das Orchester regelmäßig mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam wie u.a. Flashmobs, ein Konzertzyklus mit Neuer Musik ohne Applaus, Bodypainting, ein Wettbewerb für blinde Sänger, Multimediakonzerte sowie spontane Auftritte an ungewöhnlichen Orten wie in Minen, auf Flughäfen, in Spitälern und sozialen Einrichtungen.
Besonders aktiv auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik, hat das Orchester zahlreiche Ur- und Erstaufführungen gespielt, darunter Werke von John Corigliano, Krzysztof Penderecki und Henryk Górecki. Außerdem hat die vielseitige Sinfonietta Cracovia bei mehreren renommierten Filmproduktionen und Filmmusikfestivals mitgewirkt und wurde zuletzt von John Williams für die Interpretation seiner Werke gepriesen.